Donnerstag, 20 Januar 2022 19:04

Food Trend Wintergemüse aus der Region? Ja, bitte!

Kürbis, Grünkohl und Feldsalat: In der kalten Jahreszeit sind sie aus der deutschen Küche nicht wegzudenken.

In vielen Haushalten kommt Kürbissuppe auf den Tisch, sobald die Tage kürzer werden, und Grünkohl essen ist in Norddeutschland gar regionale Tradition. Kein Wunder, gedeihen Kohl, Wurzelgemüse und Co. doch bestens in den heimischen Böden. Eine aktuelle Umfrage des Rabobank Food Navigator zeigt: Ihre beliebten Wintergemüse kaufen die Deutschen auch gern aus regionalem Anbau.

Der Favorit unter den winterlichen Gemüsesorten wächst unter der Erde: Fast zwei Drittel (59,1 Prozent) der Befragten kaufen am liebsten Möhren aus der Region. Mit deutlichem Abstand folgt auf Platz zwei der Feldsalat - ein weiterer Dauerkandidat der Winterküche, den rund die Hälfte der Befragten (47,4 Prozent) bevorzugt regional einkauft. Die Plätze drei und vier belegen Kürbis mit 41,4 und Grünkohl mit 41,1 Prozent. Rote Bete (28,6 Prozent) und Knollensellerie (26,6 Prozent) bilden das Mittelfeld, Pastinaken (16,0 Prozent) und Steckrüben (15,2 Prozent) das Schlusslicht. 14,3 Prozent der Befragten geben an, keine dieser Gemüsesorten aus der Region zu kaufen.

Frauen kaufen im Herbst häufiger regionales Gemüse als Männer

Im Geschlechtervergleich scheint eine alte Binsenweisheit zu gelten: Frauen kaufen mehr Gemüse als Männer - das gilt für alle erfassten Sorten. Besonders große Unterschiede zeigen sich in zwei Fällen: Zwei Drittel (66,9 Prozent) der weiblichen, aber nur rund die Hälfte (51,0 Prozent) der männlichen Befragten kaufen besonders häufig Möhren aus regionalem Anbau ein. Fast jede zweite weibliche Befragte (48,4 Prozent) kauft gern Kürbisse aus der Region - bei den Männern tut das mit 34,1 Prozent nur jeder Dritte.

Junge Menschen essen gerne Kürbis, ältere lieben Möhren

Auch der Geschmack bei Jung und Alt unterscheiden sich: Die 18- bis 29-Jährigen geben mit 56,9 Prozent dem Kürbis den Vorzug, auch unter den Befragten zwischen 30 und 39 Jahren liegt das trendige Gemüse auch nach Halloween mit 50,5 Prozent vorn. Auf Platz 2 folgt bei den 18- bis 29-Jährigen (53,8 Prozent) und den 30- bis 39-Jährigen (48,3 Prozent) die Möhre. Doch die wahren Möhrenfans finden sich unter den älteren Befragten: Hier liegen die über 65-Jährigen mit zwei Dritteln (66,3 Prozent) an der Spitze, auch in der Altersgruppe von 50 bis 64 Jahren sind es stolze 60,4 Prozent.

Besonders groß sind die Altersunterschiede bei den grünen Gemüsesorten: Ganze 53 Prozent der über 65-Jährigen kaufen besonders gern regionalen Feldsalat ein - unter den 18- bis 19-Jährigen sind es nur 30,3 Prozent. Beim Grünkohl ist die Differenz noch deutlicher: Der deftige Klassiker erfreut sich mit 51,2 Prozent großer Beliebtheit bei den über 65-Jährigen, spielt in der Winterküche der Befragten unter 30 mit 21,7 Prozent jedoch nur eine Nebenrolle.

Grünkohl im Norden, Feldsalat im Süden

Die Ergebnisse zeigen auch: Der Norden liebt anderes Gemüse als der Süden. Passend zum regionalen Kultstatus erfreut sich der Grünkohl in Bremen mit 68,2 Prozent besonders ausgeprägter Beliebtheit. In Schleswig-Holstein fällt der Wert mit 63,9 Prozent ähnlich hoch aus, auf Platz 3 folgt Niedersachsen mit 58,6 Prozent. In diesen drei Ländern lässt der Grünkohl sogar die allseits sehr beliebte Möhre hinter sich. Kein Wunder - er wird schließlich vor allem in Norddeutschland angebaut. Ähnlich verhält es sich im Südwesten Deutschlands, wo besonders viel Feldsalat wächst: In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist das sensible Blattgemüse mit 68,9 und 66,1 Prozent unangefochtener Favorit.

Kürbis und Feldsalat in kaufkräftigen Regionen am beliebtesten

Mit Blick auf die regionale Kaufkraft ergibt sich ein weniger eindeutiges Bild: Möhren sind mit 54,5 Prozent in weniger kaufkräftigen Regionen im regionalen Anbau nicht ganz so beliebt wie in Gegenden mit sehr hoher Kaufkraft (61,7 Prozent), insgesamt aber überall stark vertreten. Ähnliches gilt für Knollensellerie und Pastinaken, wenn auch mit deutlich niedrigeren Werten zwischen 21,4 und 29,9 Prozent sowie 12,7 und 20,4 Prozent. Anders sieht es beim Feldsalat aus: Er ist mit 59,9 Prozent in kaufkräftigen Regionen deutlich beliebter als in weniger kaufkräftigen (28,3 Prozent). Auch die Kürbissuppe scheint vor allem ein Phänomen konsumfreudiger Gegenden zu sein: In Regionen mit hoher (51,9 Prozent) und sehr hoher Kaufkraft (49,4 Prozent) sind regionale Kürbisse deutlich beliebter als in solchen mit geringer Kaufkraft (32,0 Prozent). Auch interessant: Zwischen ländlichen und urbanen Gegenden sind kaum systematische Unterschiede festzustellen.

Für die Erhebung der Daten kooperiert die Rabobank mit Civey, einem der führenden Unternehmen für digitale Markt- und Meinungsdaten in Deutschland. Die Umfragen sind repräsentativ und werden online durchgeführt. Dafür wurden am 8. und 9. November 2021 mehr als 2.900 Teilnehmer*innen befragt. Die Stichprobengröße liegt bei über 2.500 Personen.

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    Arganöl, nicht nur äußerlich angewendet

    Arganöl ist äußerst wertvoll. Die Arganfrucht, die trotz allerlei Bemühungen immer noch ausschließlich in Marokko vorkommt, besitzt schöne Samen, deren Inhalt zu dem berühmten Öl gepreßt wird. Immer öfter wird dieses Öl in Spülungen und Shampoos verwendet, auch bei Balayage Extensions. Aber auch eine rein äußere Anwendung tut mitunter wahre Wunder: Haare können z.B. ihre Sprödigkeit verlieren und wieder geschmeidig werden. Arganöl wird aber auch sogar als Arzneimittel verwendet (Stichwort „Menopause”). Auch bei Extensions kann die Anwendung von Arganöl pragmatische Vorteile aufweisen. Es kann sich etwa herausstellen, daß Echthaarextensions auf diese Weise länger halten. Sowohl bei Schuppenflechte kann es mit Gewinn eingesetzt werden als auch bei der Zubereitung von Risotto oder Pesto. Das Öl weist pro 100 Gramm folgende Bestandteile auf:

    • gesättigte Fettsäuren: 19 g
    • einfach ungesättigte Fettsäuren: 46 g
    • mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 35 g
    • Ölsäuren: 48 mg
    • Linolsäuren: 32 mg
    • Vitamin E oder Tocopherole: 74 mg
    • Provitamin A und E: 63 mg

    Wachstumszyklen kann es verschiedene geben

    Ob es wohl den Tatsachen entspricht, daß blonde Menschen mehr Haare als braunhaarige Leute besitzen? Sowohl 0,3 mm als auch 0,5 mm sind in Ordnung. Auf ein Kalenderjahr umgelegt kann ein Haar eventuell 15 cm wachsen. „Haarfieber” wird nicht nur eine als unangenehm empfundene Krankheit genannt, sondern auch die Möglichkeit, Fremdhaar zu applizieren. Unter diesem Namen wird ein interessanter Blog zu den Themen Haarverlängerung und Haartransplantation geführt. Je nach momentanem Aussehen der Haarwurzeln kann etwas über die jeweilige Phase des Haarwachstums ausgesagt werden. Ob für manche Beschwerden tatsächlich nur Transplantation bzw. Haarverlängerung in Frage kommen, bleibe dahingestellt bzw. der Beantwortung durch Fachleute überlassen.

    Aus wievielen Strähnen bestehen Extensions?

    Auch dies ist sicherlich meistens eine Frage der Ästhetik. Darüber kann man nicht gut streiten. Aber auch die Macht der Gewohnheit hat hier ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Man sollte sich auf jeden Fall in die Obhut eines Fachmannes begeben – es sei denn, man möchte auf eigene Faust herumexperimentieren.

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