Inhaltsverzeichnis
- Christian Scharpf und Stadtwerke München
- Zschokkestraße und dreisterneplus GmbH
- Holzhybridbauweise und Photovoltaikanlagen
- Münchner Wohnungsmarkt und Perspektiven
Christian Scharpf und Stadtwerke München
Der Mangel an Bus- und U-Bahnfahrern sowie Lokführern verschärft die Personalsituation. Bezahlbarer Wohnraum gilt als wichtiger Anreiz. Wirtschaftsreferent Christian Scharpf bezeichnet den Bau von 630 neuen Werkswohnungen als Meilenstein. Er verweist auf das Engagement der Stadtwerke München. Diese haben bereits 1400 Werkswohnungen realisiert. Bis 2030 sollen es rund 3000 Wohnungen werden. Das Ziel ist klar. Der Druck auf den Münchner Wohnungsmarkt soll sinken, der zuletzt auch durch Immobilienpreise geprägt war. Scharpf erwartet Nachahmer aus der Wirtschaft.
Zschokkestraße und dreisterneplus GmbH
Das Areal misst 9,5 Hektar. Es liegt südlich der Zschokkestraße. Dort bauen nicht nur die Stadtwerke. Das Münchner Planungsbüro dreisterneplus GmbH konzipierte 40 Wohnungen für die Baugenossenschaft der Eisenbahner. Für beide Vorhaben fand der Spatenstich statt. Der Zeitplan ist konkret. Der Einzug ist ab 2028 vorgesehen.
Wesentliche Elemente des Quartiers sind:
- günstiger Mietwohnungsbau
- Kitas und eine Schule
- ein Alten- und Servicezentrum
- ein zentraler Quartierspark als verbindendes Element
Weitere Informationen zu städtischen Entwicklungen finden sich mehr hier.
Holzhybridbauweise und Photovoltaikanlagen
Der Bau folgt ökologischen Standards. Die Stadtwerke München setzen auf Langlebigkeit. Zum Einsatz kommt eine Holzhybridbauweise mit CO₂-reduziertem Beton. Photovoltaikanlagen sind geplant. Sie sollen Strom vor Ort erzeugen. Das senkt Emissionen und Betriebskosten.
Zusätzlich sind weitere Schritte vorgesehen:
- mindestens 400 zusätzliche Wohnungen auf dem Gelände
- Prüfung einer Umwidmung geplanter Bürotürme im nördlichen Bereich zu Wohnraum
Münchner Wohnungsmarkt und Perspektiven
Die neuen Wohnungen sollen spürbar entlasten. Das Projekt kombiniert Arbeit und Wohnen räumlich. Christian Scharpf sagt wörtlich „Das entlastet den Münchner Wohnungsmarkt.“ Der Ansatz ist langfristig angelegt.
Überprüfe die Lage der Zschokkestraße in München auf Google Maps:
Karte: Google Maps / Lage der Zschokkestraße
FAQ
Wo entsteht das neue Quartier an der Zschokkestraße?
Das neue Quartier entsteht auf einem 9,5 Hektar großen Areal südlich der Zschokkestraße in München.
Wie viele neue Wohnungen sind an der Zschokkestraße geplant?
Geplant sind 630 neue Werkswohnungen sowie mindestens 400 weitere Wohnungen auf dem Gelände.
Ab wann sollen die ersten Mieter einziehen?
Der Einzug der ersten Mieter ist für das Jahr 2028 vorgesehen.
Welche Rolle spielen die Stadtwerke München bei dem Projekt?
Die Stadtwerke München bauen einen Großteil der Werkswohnungen und haben bereits 1400 Werkswohnungen realisiert.
Welches Ziel verfolgt die Stadt bis 2030?
Bis 2030 sollen insgesamt rund 3000 Werkswohnungen geschaffen werden.
Welche Gebäude sind zusätzlich zu Wohnungen geplant?
Geplant sind Kitas, eine Schule, ein Alten- und Servicezentrum sowie ein zentraler Quartierspark.
Wer plante die Wohnungen für die Baugenossenschaft der Eisenbahner?
Die 40 Wohnungen wurden vom Münchner Planungsbüro dreisterneplus GmbH konzipiert.
Welche Bauweise kommt bei dem Projekt zum Einsatz?
Es wird eine Holzhybridbauweise mit CO₂-reduziertem Beton verwendet.
Welche nachhaltigen Technologien sind vorgesehen?
Auf dem Gelände sollen Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung installiert werden.
Welche Wirkung soll das Projekt auf den Münchner Wohnungsmarkt haben?
Das Projekt soll den Münchner Wohnungsmarkt entlasten und bezahlbaren Wohnraum schaffen.
Quelle: TZ, MILEKCORP