Inhaltsverzeichnis:
- Barbara Frey inszeniert „Kasimir und Karoline“
- Andreas Beck verlängert Vertrag in München
- Residenztheater verzeichnet stabile Auslastung
- Spielzeit bietet lokale Themen und internationale Perspektiven
Barbara Frey inszeniert „Kasimir und Karoline“
Die erste Premiere wird Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“ sein. Barbara Frey übernimmt die Inszenierung. Staatsintendant Andreas Beck betonte, dass das Stück zentrale gesellschaftliche Spannungen widerspiegele – zwischen dem Wunsch nach Nähe und sozialer Kälte. Die neue Spielzeit wird so nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch ein Spiegel städtischer Erfahrungen.
Andreas Beck verlängert Vertrag in München
Andreas Beck, der das Residenztheater seit sechs Spielzeiten leitet, verlängerte seinen Vertrag um weitere fünf Jahre. Unter seiner Leitung erlebt das Haus eine künstlerische und organisatorische Stabilität. Im Fokus steht weiterhin die Förderung von jungen Talenten. So verstärkt Dominikus Weileder, bekannt aus Film und Streamingproduktionen, das Ensemble. Zusätzlich sind internationale Gäste eingeladen. Mariam Megyinyte aus Georgien und Michael Yates Crowley aus den Vereinigten Staaten kommen im Rahmen einer Schreibresidenz nach München.
Residenztheater verzeichnet stabile Auslastung
Trotz gestiegener Preise liegt die Auslastung des Residenztheaters bei stabilen 80 Prozent. Rund ein Drittel der Zuschauer sind Schüler und Studierende. Diese Zahlen unterstreichen die erfolgreiche Publikumsbindung. Eine weitere Preiserhöhung ist laut Beck nicht geplant. Das Theater setzt zudem auf ein breites Angebot, das neben 40 Repertoirestücken auch mobile Produktionen für Schulen und inklusive Projekte umfasst.
Spielzeit bietet lokale Themen und internationale Perspektiven
Die neue Saison bringt ein abwechslungsreiches Programm, das lokale Bezüge mit neuen Stoffen verbindet. Unter anderem geplant:
- „Lapidarium“ – Uraufführung am 10. Oktober 2025.
- „Munich Machine“ – ein Auftragswerk mit Premiere am 6. Februar 2026.
- „Mercury“ – Uraufführung über das Leben von Freddie Mercury, am 30. April 2026.
- „Ödipus“ – deutschsprachige Erstaufführung am 24. April 2026.
Diese Produktionen greifen Münchens kulturelle Vielfalt und Geschichte auf – von Alltagsmythen über historische Figuren bis hin zu popkulturellen Ikonen.
Mit dieser Saison positioniert sich das Residenztheater als Spiegelbild der Stadt – voller Kontraste, Geschichten und Perspektiven. Die Mischung aus bekannten Stoffen, lokalen Erzählungen und internationalem Input macht das Programm 2025/2026 zu einem kulturellen Highlight.
Quelle: TZ, www.fox360.net/de