Freitag, 09 Januar 2026 18:23

Münchner Immobilienpreise

Steigende Wohnungspreise und sinkende Hauspreise prägen den Münchner Immobilienmarkt zum Jahresende 2025. Steigende Wohnungspreise und sinkende Hauspreise prägen den Münchner Immobilienmarkt zum Jahresende 2025. Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Der Wohnungsmarkt in München bleibt angespannt. Neue Daten zeigen klare Unterschiede zwischen Wohnungsarten. Während Eigentumswohnungen weiter zulegen, geraten Einfamilienhäuser unter Druck. Die bayerische Landeshauptstadt behauptet damit ihre Sonderrolle im bundesweiten Vergleich. Parallel dazu wächst die Stadt weiter, was sich auch im Bereich neuer Bauprojekte bemerkbar macht.

Inhaltsverzeichnis:

Immowelt Preiskompass 2025

Der aktuelle Preiskompass von immowelt bestätigt die Entwicklung. Zum Ende des Jahres 2025 kostet eine Bestandswohnung in München durchschnittlich 8246 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Stadt deutlich vor allen anderen deutschen Großstädten. Im vierten Quartal 2025 stiegen die Preise um 2,1 Prozent. Auf das gesamte Jahr gerechnet ergibt sich ein Plus von 3,6 Prozent.

München führt damit weiterhin das Preisranking an. Andere Metropolen bleiben spürbar günstiger. Die Nachfrage nach Wohnungen ist hoch. Das Angebot bleibt begrenzt. Diese Kombination wirkt preistreibend. Zusätzliche Effekte zeigen sich regelmäßig durch Großereignisse, die Mietpreise weiter anziehen lassen.

Einfamilienhäuser München

Bei Einfamilienhäusern zeigt sich ein anderes Bild. Die Preise gaben bereits im dritten Quartal nach. Dieser Trend setzte sich im vierten Quartal 2025 fort. Der Quadratmeterpreis sank um 2,1 Prozent auf 9269 Euro. Auch im Jahresvergleich liegt München hier leicht im Minus.

Die Entwicklung hängt mit den aktuellen Finanzierungsbedingungen zusammen. Robert Wagner erklärt dazu: „In hochpreisigen Märkten wirken sich die derzeitigen Finanzierungsbedingungen spürbar bremsend aus, sodass die Preisdynamik dort deutlich nachlässt oder sogar Rückgänge zu beobachten sind. Günstigere Standorte profitieren dagegen weiterhin von einer vergleichsweise robusten Nachfrage, was sich oftmals in spürbar steigenden Angebotspreisen widerspiegelt.“

Städtevergleich Deutschland

Im Vergleich zu anderen Großstädten bleibt München an der Spitze. Städte wie Hamburg, Frankfurt oder Berlin liegen preislich darunter. Gleichzeitig holen andere Standorte auf. Besonders Dresden, Essen und Düsseldorf verzeichneten deutliche prozentuale Zuwächse. In einzelnen Quartieren Münchens wurden zuletzt sogar sinkende Mieten registriert.

Diese Verschiebung zeigt eine neue Dynamik. Steigende Preise konzentrieren sich zunehmend auf günstigere Märkte. Hochpreisige Regionen verlieren an Tempo.

  • 8246 Euro pro Quadratmeter für Bestandswohnungen
  • Plus 2,1 Prozent im vierten Quartal bei Wohnungen
  • Minus 2,1 Prozent bei Einfamilienhäusern im vierten Quartal

München bleibt damit der teuerste Immobilienstandort Deutschlands. Die Preisentwicklung verläuft jedoch nicht mehr einheitlich. Wohnungen verteuern sich weiter. Häuser geben nach. Diese Differenz prägt den Markt zum Jahresende 2025.

Quelle: TZ, MILEKCORP

FAQ

Wie hoch sind die Wohnungspreise in München Ende 2025?

Der durchschnittliche Preis für eine Bestandswohnung in München liegt zum Ende des Jahres 2025 bei 8246 Euro pro Quadratmeter.

Wie haben sich die Preise für Einfamilienhäuser entwickelt?

Die Preise für Einfamilienhäuser sind im vierten Quartal 2025 um 2,1 Prozent auf 9269 Euro pro Quadratmeter gesunken und liegen auch im Jahresvergleich leicht im Minus.

Warum steigen die Wohnungspreise weiter?

Die hohe Nachfrage nach Wohnungen trifft auf ein begrenztes Angebot, was weiterhin preistreibend wirkt.

Bleibt München der teuerste Immobilienmarkt in Deutschland?

Ja, München führt weiterhin das Preisranking vor allen anderen deutschen Großstädten an, auch wenn andere Städte prozentual aufholen.