Inhaltsverzeichnis:
- Wolfram Hatz und die bayerische Wirtschaft
- Joachim Herrmann und der Bürgerentscheid
- Klaus Josef Lutz und die Bauwirtschaft
- Erfahrungen aus Paris als Vorbild
Wolfram Hatz und die bayerische Wirtschaft
Der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Wolfram Hatz, sieht deutliche Vorteile. Er betont, dass Olympia Kaufkraft stärkt und Bayern international bewirbt. Neben mehr Touristen könnten auch dringend benötigte Fachkräfte gewonnen werden. Hatz verweist auf Erfahrungen aus anderen Ländern und fordert, den Blick auf die wirtschaftlichen Chancen zu richten.
Joachim Herrmann und der Bürgerentscheid
Auch Innenminister Joachim Herrmann unterstützt die Idee. Er bezeichnet die Spiele als mehr als nur ein Sportereignis. Am 26. Oktober entscheiden die Münchner Bürger, ob die Bewerbung weitergeführt wird. Befürworter und Gegner mobilisieren seit Wochen. Aktionen, Diskussionen und Informationsveranstaltungen prägen das Stadtbild.
Klaus Josef Lutz und die Bauwirtschaft
Am Donnerstag kamen führende Wirtschaftsvertreter mit Herrmann im Restaurant Coubertin im Olympiapark zusammen. Dort erklärte Klaus Josef Lutz, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, die möglichen Effekte. Vor allem Bauwirtschaft, Logistik und Infrastruktur würden profitieren. Genannt wurde der Bau zahlreicher Athletenwohnungen in Daglfing.
- Die Stadt hätte dabei direkten Einfluss auf Nutzung und Verkauf.
- Sorgen über mögliche Spekulationen wies Lutz zurück.
Erfahrungen aus Paris als Vorbild
Ein weiterer Punkt betrifft die Auswahl der Lieferanten. Hatz verwies auf Paris. Dort stammten fast 90 Prozent der Olympia-Lieferanten aus Frankreich, die meisten aus der Hauptstadt. Für München sei dies ein Beispiel, wie regionale Firmen profitieren könnten. Befürchtungen, dass internationale Konzerne dominieren oder ausländische Marken wie Heineken Vorrang hätten, teilen Lutz und Hatz nicht.
Die Entscheidung über die Bewerbung liegt nun bei den Bürgern. Klar ist schon heute, dass ein Olympia in München nicht nur sportliche, sondern auch wirtschaftliche Weichen für die kommenden Jahrzehnte stellen würde.
Quelle: TZ, www.milekcorp.com/de